Geschichte

Tabellarische Übersicht über geschichtliche Ereignisse in Taben-Rodt

Die Informationen stammen aus sehr vielen, verschiedenen Quellen. Dazu zählen Originalurkunden (u.a. LHA Koblenz, Stadtarchiv Trier), in der Literatur abgedruckte Urkunden (aus der Literatur), Ortschroniken (Chronik der Gemeinde Taben-Rodt), Familienbücher (u.a. Familienbuch Taben-Rodt) Fachartikel, -aufsätze und -bücher. Einige noch nicht transkribierte Originalurkunden wurden in unsere Schrift übertragen.
Trotz sorgfältigen Arbeitens kann weder für die Vollständigkeit noch für die Richtigkeit der nachstehenden geschichtlichen Ausführungen eine Garantie übernommen werden.
Für Korrekturen, Hinweise, Rückfragen und Diskussionen stehe ich gerne zur Verfügung.”
Bernd Heinz (Verfasser der nachstehenden Geschichtsinformationen)

  • historische Schreibweisen der Ortsbezeichnung TABEN:
    „Ad Tautinna“, „Adtautinna“, „Tabena“, „Tabennam“, „Tabenne“, „tauena“, „Tauenna“, „Tavena“, „tavena“, „Tavenae”,  „Tavenna“, „Thabenam“, „Thaben“, „Thabena“, „Thavennam”, …
  • historische Schreibweisen der Ortsbezeichnung RODT:
    „Rodt“, „Rode“
     
  • historische Schreibweisen der Ortsbezeichnung HAMM:
    „Ham”, „Hämchen”, „Oberhamm”, „Buham”
JahreszahlGeschichte der Propstey (Kloster Maximin), der Pfarrei, der Pfarrkirche u. des Gemeindewesens (Vogtei) in Taben, Rodt, Hamm und Saarhausen
314römische Münzen werden im Wald in der Nähe des Wolfsbaches vergraben (und 1926 bei Baumaßnahmen am Kaiserweg wiedergefunden)
350Quiriacus (Diakon oder Priester des Bischofs Maximin) stirbt in Trier und wird in der St. Johanneskirche zu St. Maximin (spätere Maximin-Kirche) neben seinem Freund Maximinus beigesetzt
496Über das ganze Land wurden schwerpunktmäßig Kirchen eingerichtet, von denen aus die Kleriker jeweils ihren Wirkungsbereich hatten. ….Die Merowinger behandelten die Kirche als Eigen- bzw. Reichskirche.
600Vorhandensein einer congregatio (Vereinigung) in Taben mit einer Coemeterialkirche (Begräbniskirche, wahrscheinlich eines herausragenden Grundherrn). 
634Urkundlich dokumentiert ist ein Testament (Schenkungsakt) des Diakons Adalgisel-Grimo (30. Dez. 634), in dem die Teile  (rechts der Saar) Tabener Banns (villa Adtautinna) in das Eigentum des Kloster St. Vanne (bei Verdun) gelegenen Basilika (oder dem Kloster?)  des heiligen Petrus und des heiligen Vito, in der Stadt Verdun 
717Erwähnung einer Kirche in Tauena, die von Milo (Laien-) Bischof  zu Trier  713/717-757) geplündert wurde (Pfarrchronik.: ist bei den Pfarreien, die nach Mettlach gehen)
757Der Besitzstand der Kirche  “ecclesia super Saroam quae dicitur Tavena” in Taben soll durch Eingriffe von Bischof Milos „gelitten“ haben
768Überlieferung: Ein Enkel von Pippin  dem Kleinen (der Jüngere) mit Namen Kunibert (=Chunibertus)  wurde durch ein Gebet am Grab des Hl. Maximinus geheilt und dies soll der Grund für Pippin  gewesen sein (spätestens 768) Remich und einen Teil von Taben dem Kloster St. Maximin zu schenken.
768Der Frankenkönig (Karolinger) Pippin der Kleine (“Herr von Taben”) schenkt den “Königshof” Taben (der größere Teil des Tabener Banns, der links der Saar gelegen ist), dem Kloster  St. Maximin (Abt: Odilradus), Trier (Möglicherweise als Wiedergutmachung der Schäden durch Bischof Milo oder aus Dankbarkeit für eine Heilung)
768Gründung einer Niederlassung des Klosters St. Maximin in Taben unter Abt Odilrad
769Überführung von Teilen der  Reliquien des hl. Quiriacus (20.9.)nach Taben und Beisetzung der Reliquien im Altar, der über (bzw. vor) dem älteren, unberührten Grab steht. 
853Testament der lothringischen Gräfin Erkanfrida: “wegen Sanctum Quiriacum ad Attavanum als Monasterium” (= schenkt der Kirche St. Quiriacus (Taben) und St. Euchar (Trier) und St. Paulin (Trier) gemeinsam die wertvolle Gabe von 100 Silberlingen)
882Eine Zerstörung des Klosters durch Normannen ist (z.Zt.)  urkundlich (bisher) nicht  belegbar! Nach Auffassung des Erstellers dieser Tabelle waren die Normannen selbst nicht in Taben, sondern die allgemeine wirtschaftliche Situation, ausgelöst durch die Normanneneinfälle führte zum Verfall)
893Arnolf  schenkt (verleiht, weist zu) dem Kloster St. Maximin bei Trier zum Unterhalt der Mönche die genannten Orte und bestimmt, dass sie ihm oder den Inhaber der Abtei davon keinen weiteren Dienst zu leisten hätten, mit dem Recht, einen eigenen Propst für deren Verwaltung einzusetzen und im Fall des Versagens abzusetzen. Taben ist unter den genannten Orten (Lister der dem Konvent vorbehaltenen Güter)
893erste Erwähnung von Taben in den St. Maximiner Urkunden als Konventsgut (was nicht heißt, dass Taben nicht schon früher zu Maximin gehört hat)
897Zwentihold  bestätigt dem Mönchen des Klosters St. Maximin bei Trier die von seinem Vater Arnold zugewiesenen genannten Orte mit der Bestimmung, dass sie keinen Herrn der Abtei davon Dienste zu leisten haben außer dem Könige, unter dessen Schutz sie stehen, und verleiht ihnen das Recht der Propstwahl. Taben ist unter den gerannten Orten
897Zwentihold legt den Wald der Abt. Maximin ….. (Forst) zwischen Idar, Mosel, und der Via Publica (Landstraße) von Trier nach Losheim, unter Bann, damit niemand dort ein Tier fangen oder jagen könne.
900Die Pfarrei Huosma wird schon im 10. Jahrh. aufgeführt; sie hatte als Pfarrkirche, die im Friedhof von Kastel liegende Kirche „Johannes der Täufer“. Zu dem Pfarrbezirk gehörten die Dörfer Kastel, Staadt, Hamm, Trassem, Weiten, Perdenbach, Freudenburg, zwei Häuser in Kollesleuken (diesseits der Leuk) und 4 Mühlen (die Hacklohn Mühle, die Herrenmühle, die oberst Neumühle, die unterst Neumühle).
912König Carl III. bestätigt den Abt. von St Maximin die Güter u.a. zu Tavena
940Otto I. verleiht die Abtei S. Maximin bei Trier ……. Ambilaco (Emmel, Ober- Niederemmel) und  Taberna (Taben)  ….In einer Bestätigungsurkunde König Otto I. für die Abtei Maximin wird Taben als Zentralort genannt (Güterbestätigung)
951Die Grimo-Güter (Hundscheid) kommen (durch Tausch) von St. Vanne vor 951 in die Hand des Bistums von Verdun
956Bezeugung der Pflichtprozession nach Mettlach unter Erzbischof Ruotbert (931-956) 
960Schaffung der Dependance mit 20 Maximiner fratres praebendarii (Vorgängerversion der späteren Propstey) durch Abt. Wiker 
962 Otto I verleiht die Abtei S. Maximin bei Trier seiner Gemahlin Adelheid, nimmt sie in seinen Schutz, bestimmt die Ehrenvorrechte welche der Abt und die Brüder bei ihrer Anwesenheit am Hofe genießen sollen und bestätigt den Besitz der so zum Unterhalt der Brüder und der Armen bestimmten Güter. In der Urkunde von Otto I wird die “cella in Tavena” erwähnt.   (Urkunde von St. Maximin gefälscht/verunechtet)
962Neuordnung der Tabener Besitzungen durch Abt Wiker und Wiederherrichtung des Klosters
966Erwähnung von Taben im Nekrologium von St. Maximin aus dem 10. /11. Jahrh.
966Neubelebung des Klosters durch Abt. Wikerus mit 20 Mönche der Abtei  St. Maximin bei Trier. Schenkung von Ländereien durch St. Maximin an das Kloster. Ausweitung des Klosters zur Präbenderie (Präbendare = Leihenbrüder, die ihren Besitz  dem Kloster überlassen, das dem Kloster zusätzlichen Eigenbesitz aus dem Eigentum dieser Freien auf dem Tabener Bann bringt); keine Erwähnung der Kirche zu Taben (s. Neuaufbau der Kirche zu Taben um 1052)
973Kaiser Otto II. bestätigt der Abtei S. Maximin bei Trier unter seinem Abt Thietfried die Privilegien seines Vaters, ..seinen Schutz, bestimmt die Ehrenvorrechte …
975Wandmalereien im Kloster (St. Maximin), wahrscheinlich erzählende Bilder mit Inschriften, riefen die Gründung des Klosters, die Berufung und den Lebensweg des Patrons (Quiriacus) sowie seine Wunder in Erinnerung. 
983 Egbert (977 bis 993 Erzbischof von Trier) setzt zur Abwehr einer großen Trockenheit in der Diözese Trier als Bannfreitag (Bannprozession nach Trier) als 3. Freitag nach Ostern fest.
990Otto III. bestätigt der Abtei S. Maximin bei Trier ….seinen Schutz, bestimmt die Ehrenvorrechte …  (Urkunde von St. Maximin gefälscht/verunechtet)
996Erstmals 996 sind die Grafen von Luxemburg als adelige Hochvögte der Abtei St. Maximin belegt. Spätestens seit dem 12. Jahrh. haben diese mächtigen maximinischen Obervögte Leute ihrer Gefolgschaft als Untervögte in einzelnen Grundherrschaften der Abtei eingesetzt. 
999Fest des Hl. Quiriakus am 6. März in der Abtei Maximin erwähnt
1023Heinrich II urkundet für das Kloster S. Maximin bei Trier (Urkunde um das Jahr 1116 geschrieben) Taben ist unter den Orten. In dieser oder einer weiteren Urkunde von Heinrich II wird den Äbten verboten, “Tavena” als Benefizium anzugeben.  (Urkunde von St. Maximin gefälscht/verunechtet)
1026Konrad II. verleiht den Kloster S. Maximin bei Trier eine Bestätigungsurkunde.
Taben als „Tauena“ unter den genannten Orten
 (Urkunde von St. Maximin gefälscht/verunechtet)
1044König Heinrich III.  dotiert seine (zu Mainz im November 1043) zur Königin gekrönte Gemahlin Agnes mit der Abtei Sankt Maximin, verleiht der Abtei den königlichen Schutz, bestätigt die Ehrenrechte des Abtes bei Hofe und setzt die zum Unterhalt der Brüder, Armen und Kranken bestimmten Güter fest: Darunter ist Taben als Tavena  (Urkunde von St. Maximin gefälscht/verunechtet)
1050Die Pfarrei Taben gehört zum Dekanat Perl, und diese zum Erzbistum Trier
1051Urkunde von Heinrich III erwähnt “prebendarii”, die sich “in cellula que Tavena…dicitur” befinden  (Urkunde von St. Maximin gefälscht/verunechtet)
1051Papst Leo IX  bestätigt auf Bitten Kaiser Heinrichs (III) den Mönchen des Klosters Sankt Maximin die unter dem Abt Theoderich zum Lebensunterhalt der Mönche festgesetzten Güter: u.a. Taben (Tavena) 
1056König Heinrich III Verordnung über die Rechte des Vogts zu St. Maximin, und die Ordnung der Gerichte , Taben als “Cellula que Tauena” unter den Orten genannt  (Urkunde von St. Maximin gefälscht/verunechtet)
1056Neubau (Wiederherstellung = “Restitution der Cellula Tavena”) einer einschiffigen romanischen Kirche. Unterstützt wurde der Neubau lt. einer Kaiserurkunde von 1056 durch Heinrich III. und seiner Gemahlin Agnes
1056Heinrich IV  will zwei abhängige Maximiner Niederlassungen Taben und Münsterappel (südlich von Kreuznach)  zusammen mit seiner Gemahlin, der Kaiserin Agnes, wieder aufbauen lassen
1058 (Unterstützung und Finanzierung durch Heinrich ?, Glasfenster und Fresken im Chor gesponsert?)
1060Fertigstellung des romanischen Chors in der Pfarrkirche
1065Heinrich IV  bestätigt der Abtei St. Maximin bei Trier die Privilegien seiner Vorgänger (Urkunde von St. Maximin gefälscht/verunechtet)
1070Erstmalige Erwähnung der Reliquien das Hl. Auctor mit Bezug auf Taben, daher wird von einigen angenommen: Übertragung von Reliquienteilen des Hl. Auctor nach Taben im Rahmen des Nebenpatroziniums
1070Weihe (Konsekration, consecrare) der neu(auf)gebauten Kirche „Hl. Quiriacus und Hl. Auctor“ (Ausmalung des Chores, 3 schmale, farbige, künstlerisch herausragende Glasfenster; im Chor eine Halbkuppel; im Schiff eine flache Holzdecke) durch Erzbischof Udo (+1078)
1078Die Grimo-Güter werden durch Tausch von einem Dominicus vom Bistums Verdun erworben und der Kirche (dem Kloster?) in Taben geschenkt. 
 Damit ist die Abtei St. Maximin alleiniger Grundherr von Taben.
1085Bestätigung des Rechtsaktes von Erzbischof Udo (+1078) durch Erzbischof Egibert über des Gebietsgewinn des Klosters durch Schenkung der Hundscheider Ländereien 
1085Erzbischof Egelbert hat die Kirche “merklich verschönert” und die Schenkung bestätigt.
1107Lt. der Translation S. Modoaldi hatten die Mönche von Helmarshausen auch zwei größere Teile (Arm) von Hl. Auctor nach Helmarshausen gebracht 
1111Verehrung des Hl. Auctor in Taben
1112Abt Theoderich gibt Murmeldingen und Aspelt an die Brüdern in Taben
1112Heinrich V  erneuert und bestätigt die für das Kloster St. Maximin in der Vorstadt von Trier von seinen Vorgängern erlassenen vogtei- und hofrechtlichen Bestimmungen und restituiert den Brüdern unter anderem  in cellula, quę Tâuena dicitur genannte Güter. (Vogteiregelung zur cellula Taben)  (Urkunde von St. Maximin gefälscht/verunechtet)
1112(Erst?) Erwähnung von Hl. Auctor (Bekenner; gemeinsam mit Hl. Quiriacus) als Patron der “cella Tavena” in einer Urk. Heinrich V und gleichzeitig Bestätigung der Besitzzuordnung zum Kloster. (Urkunde von St. Maximin gefälscht/verunechtet)
1116Vogteiregelung von 1116 zur „cellula deo sanctisque confessioribus Auctori et Quiriaco famulantibus“ (Urkunde von St. Maximin gefälscht/verunechtet)
1115Friedrich I. gibt Taben die entzogenen Güter zurück (hz: Jahreszahl ist nicht zutreffend!)
1135Vogteiweistum des Luxemburger Grafen Konrad, welches Taben nicht erwähnt.
1138Erzbischof Adalbero v. Trier ordnet eine Pflichtwallfahrt nach Mettlach an, unter den Orten ist Taben als “Tavenon”
1139Das Kloster St. Maximin verliert seine Sonderstellung (Reichsunmittelbar) und untersteht nun den Trierer Erzbischöfen (Medietät)
1140 Im Jahre 1140
lässt die Abtei Maximin sich von Innozenz IL den Besitz von 74 Kirchen bestätigen
stätigen”),
1140Papst Innozenz II. der Benediktinerabtei St. Maximin vor Trier ihren Besitz, darunter Taben; Weiten, Mechern, Bachem und Losheim werden als Zubehör (= Unterhöfe) der villa Taben bezeichnet.
1150Einführung der Pflichtwallfahrt an Bannfeiertag nach Taben
1170Feier der Quiriakustages am 6. März  in Maximin mit Propination für das Konvent (u. 2x für Kustos und Hebdomadar; und Kranke) verbunden. (lt. Einträgen in den Kalendarien von N3, N4, N5 und N6 am 6. März)
1182Friedrich I   bestätigt der Abtei St. Maximin bei Trier die ihr von Kaiser Heinrich II als Entschädigung für den Entzug von 6656 Mansen übereigneten Güter und einige Schenkungen Kaiser Heinrichs III:.
1196Der Heilige Rock wird im Dom eingemauert
1200Kirchengebäude dient als  „Konventskirche“ für Gottesdienst und Chorgebet der in Taben lebenden Mönche und „Pfründer“, als Pfarrkirche („Leutkirche“) für die kleine Pfarrei Taben und schließlich als „Wallfahrtskirche“ am Grab des hl. Quiriacus mit Pflichtprozession eines größeren Einzugsbereiches genutzt. (offen: Termin der Quiriacus-Prozession)
1220Erstmalige Erwähnung des Hauserhofes 
1220Erstmalige Erwähnung von Rodt 
1220Urbar belegt grundherrliche Gerichtsbarkeit durch Maximin an 3 Tagen im Jahr und den Einsatz eine Hofmanns (Zehntpächters)
1220Urbar: Anfang des 12. Jahrhunderts verfügt die villa Taben über 18 Morgen Eigenland [Eigentum des Klosters], 1 Wiese, 1 Mühle und 23 Hofplätze (23 curtillae) 2 curtillae in Rodt und Hausen, sowie 4 weiter entfernt liegende Mansen, (je 1 Mansus in Merschweiler, Wedingen, Ripplingen und Merzkirchen) von dem jedoch die Meiereien in Bachem, Losheim, Mechern und Weiten abhingen. 
1220Urbar: In Taben gibt es eine Mühle und 23 Hofplätze (Haushaltungen?) sowie in [erste Erwähnung) Rodt ein Höfchen
1297Concordantie inter Abbatori et Commentum Sancti Maximini, ration alignorum pronentium in Tabena Anno 1297
1297Godefrid Abt von S. Maximin außerhalb der Mauern von Trier beurkundet seinen Vergleich mit seinem Convent wegen der von demselben beanspruchten 5 trier. Pfund [jährl.] aus den Einkünften des Hofs Thaben. 
1330Die Kirche (Pfarrei) von Taben gehört zum Dekanat Perl, welches jetzt zu Diözese Metz gehört.
1334In der Steuerliste (Taxa Generalis)  erscheint die Kirche Taben mit einer Abgabe von nur 11 solidi (Kloster wird nicht erwähnt); die Kirche von Freudenburg wird als ecclesia Castell dicto Freudenburgh erwähnt.
1348Verkauf der Burg Freudenburg an Kurtrier, damit Zusammenfassung der Burggrafschaft Freudenburg und die Vogtei Taben
1351Auf dem Weg zu Belagerung der Burg soll (!) Erzbischof von Freudenburg kommend die Saar bei Hamm mittels einer Schiffbrücke überquert haben um dann durch den Hundscheiderwald nach Monkler zu ziehen (bisher fraglich, vgl. Fassbender Monclar: “Hamm” = das Vorland zwischen Saar und der Burg Monclair)
1353Seit 1353 sind die Herren von Montclair als Vögte in Taben belegt 
1353Tabener Güterverzeichnis: Taben wird als integra curtis bezeichnet, Zum Oberhof Tabenea gehört u.a. Mechern (teilweise) und ist damit in Besitz der Abtey St. Maximin
1399Weistümer bezeichnen den Maximiner Abt als den alleinigen Grund-, Gerichts- und Lehnsherrn des aus 14 Schöffen der verschiedenen Dörfer bestehenden Gerichts
1400Seit 1353 sind die Herren von Montclair als Vögte in Taben belegt 
1400Offen: Vorhandensein einer Kultstätte am der Stelle der jetzigen Michaelskapelle
1407Taben wird erstmals (umgangssprachlich?) als Propstei bezeichnet
1420Missernten im Trierer Land
1427Johann von Monkler stirbt Kinderlos, sein Neffe Arnold von Sierk-Monkler übernimmt
1436Belehnung des Arnold v. Sierck-Monkler  mit der Vogtei Taben (mit allen Herrlichkeiten und Gerichten= Civil- und Criminalgerichtsbarkeit) durch den Erzbischof Raban (v. Helmstadt) von Trier, Die Gerichtsbarkeit wird im Namen von Churtrier ausgeübt.
1439Belehnung des Arnold v. Sierck-Monkler  mit der Vogtei Taben durch den Erzbischof von Trier
1440erste (hz: gesicherte) Erwähnung von Hamm (Ham) wird im Scheffenweistum 1440 von Freudenburg erwähnt: Die Untertanen sollen das “Heu in die Burg einbringen und Wache halten”
1442Erzbischof Jakob I. von Sierck bei der Neuorganisation des Pfarrbezirks am 1. Juli 1442 die Kapelle auf der Freudenburg zur Mutterkirche und verlegte den Pfarrsitz von Kastel nach Freudenburg. Die Johanneskirche in Kastel wurde Filialkirche (Hamm nicht erwähnt)
1446Arnold v. Sierck-Monkler stirbt ohne erbfähige Nachkommen, Enkeltochter Elisabeth von Sierck-Monkler erbt Freudenburg und Vogteirecht Taben
1450Missernten im Trierer Land
1452Elisabeth von Sierck-Monkler bringt Fdbg und Taben in (2.) Ehe mit Sayn-Homburg ein. Die Grafen von Sayn-Homburg versetzen und erwerben Vogteirecht immer wieder neu von Kurfürsten. 
1462Peter von Hußen wohnt in Saarhausen ?
1482Bau (Überbauung?) der Michaelskapelle/Kirche (s.t.s. Michaelis archangeli) durch Abt. Antonius II Drublin (mit Friedhof im 18. Jahrh.) (im Chorschlußstein das Wappen derer von Manderscheid)
1484Compositio inter S. Abbatem St. Maximini et communitatem in Tabena ratine domini Petri Anno 1484
1484Neben Remich kommen noch weitere 25 Pfarrorte zur Bannprozession nach Taben, darunter Mandern, Kirsch (bei Sierck), Launsdorf, Nennig, Sinz, ……
1485In Taben werden 10 Haushaltungen genannt
1486Stephelt, Jakob, bekannt als Kellerar (Klostermeier), wird als erster wirklicher Propst zu Taben genannt
1486Schöffenweistum beschreibt die Rechte des Abtes, Vogtes, Meyers, Hofmannes, Schultheises und der Gemeinde; Abt Otto ernennt 14 Schöffen (3 aus Taben, 3 aus Weiten, 3 aus Losheim, 2 aus Bachem, 2 aus Mechern und 1 aus Merzkirchen)
  
1487Die Gemeinde umfasst nur noch 10 Pfarrangehörige (richtiger: Haushaltungen);
Der (ganze) Zehnt (Abgabe) geht an St. Maximin, dafür muss Pfarrer und Kirchenschiff erhalten werden.
1487Inkorporation “Bulla Vnionis Parochialis Ecclesia in Thabena” durch Papst Innozenz (Borgia) der Pfarrei und der Pfarrkirche  Taben (10 Hausgesessene = Haushaltsvorstände = Pfarrangehörig-Familien sind nicht in der Lage für den baulichen Unterhalt der Kirche, der Verehrung der Reliquien des Hl. Quiriakus und des Erzbischof Auctor und die Versorgung des Pfarrers aufzukommen) in die Abtei St. Maximin. Mit dieser Vereinnahmung wurden auch die Pfarrpfründe, also das  beneficium des Pfarrers zu ständiger Nutzung übertragen (vermögensrechtlicher Aspekt).
 Spätestens seit diesem Zeitpunkt haben die Mönche die Aufgaben der Seelsorge (cura animarum) übernommen.
1487Dingtag für das Jahrgedings findet in den nächsten 14 Tagen nach Bannfreitrag (2 Sonntag nach Ostern) Statt
1487Es bestehen in Taben: 10 Haushaltungen
1487Vogtei wird als Maximiner Lehen bezeichnet.  Abt = Grundherr (Sein Vertreter=Propst), Vogt = Schirmherr
1487Weistum Taben 1487 :
Hof zu Hausen ist mit der Fähre und zwei Fischwehren verpachtet 
1488Befreiung der Pfarrangehörige von der Baulast der Kirche (Baupflicht bei Maximin) durch Maximiner Abt. Otto. Als Gegenleistung zahlen die Pfarrangehörige 18 Stück Vieh (neun Schweine, neun Rinder) und das Zuchtvieh  
1488Renovierung (Umbau) der als desolat bezeichneten Kirche durch die St. Maximin (mit gotischem Kreuzgewölbe im Hauptschiff, der Chor bleibt mit romanischen Wandmalereien unverändert)
1488Im Güterverzeichnis der Abtei Mettlach: Aufzählung der Ländereien und Rechte, die die Abtei Mettlach auf dem Bann von Taben besitzt, darunter u.a. die Lochreuße (oberhalb von Hausen, in der Saar), die dritte Garb in den Rodthecken, die dritte Bäum in dem hohen Wald zwischen Wenichbach und Wolfsbach.
1495Verpfändung der Burg Freudenburg und der Vogtei Taben und Rodt mit Ihrem Zubehör durch Philips von Sirck an den Erzbischof Johann für 1000 Goldgulden
14961496 Nov 15, Abt Otto von St. Maximin in Trier erlaubt (nur Einräumung des Rechts), dem Grafen Sebastian von Sayn, Herrn zu Monclair und Meinsburg den Wiederkauf der an die Abtei verkauften Vogtei zu Taben.
1496Verkauf der Vogtey [Vogteyrechte] Taben (+ Rodt) durch Sebastian von Sayn an Abt Otto, Abt Maximin für 800 Gulden; 
1499Graf Gerhard Sayn verzichtet auf alle Ansprüche (auch auf das bei dem Verkauf eingeräumtes Rückkaufsrecht an der Vogtei und Herrlichkeit an dem Dorf Taben im (kurtrierischen Amt Saarburg.
1499baufällige Pfarrhaus geht in den Besitz des Klosters und wird von Abt. Otto neu aufgebaut (Fenster mit Jahreszahl MCCCCC)
1500In Trier leben nur noch 6000 Einwohner (Straßburg 18000 Einwohner), in Taben 10 Hausgesessene = Haushaltsvorstände ~ 100 Einwohner
1500Neubau des (heutigen) Ostflügels der Propstey (=Verbindung von Kloster und Propstey; später bis 1842 als Pfarrhaus benutzt) der Jahreszahl MCCCCC auf dem Sturz eines zweiteiligen Fensters, heute im Südflügel, war wahrscheinlich in alter Sakristei oder im Pfarrhaus eingebaut
1501Übernahme der Seelsorge durch die Maximiner Mönche
1501Abtei St. Maximin erhält einen in Rom bewilligten Ablasses zur (Finanzierung?) der Renovierung (Kreuzgewölbe) der Kirche
1501Ablassbrief von Papst Inocentius an die Ecclisa Santorum Quiriaci et Auctoris 
1501Errichtung einen Hauptaltars in der Hauptkirche
15041504 Juni 8 Schöffenweistum über der Abtei St. Maximin Gerechtsame zu Taben (irrtümlicher Weise wird im Weistum 1504 St. Maximin als alleiniger Eigentümer des Hoch- und Niederwaldes  aufgenommen, obwohl die Gemeinde auch Anteile besaß)
15061506 August 25 Schöffenweistum : Bannbeschreibung: Darin “Taben ist ein abgesteinerter Bezirk” (=Bann- u. Friedensbezirk für einen Flüchtling). Die Grundgerichtsbarkeit in der Vogtei liegt bei St. Maximin
15091508 Mai 9 Schöffenweistum über die Gerichtshoheit der Abtei St. Maximin in Taben, gewiesen von Gerhard Playt von Longuich, Propst zu Bitburg und Oberschultheiss zu Maximin, im Kreuzgang zu Taben mit den 14 Scheffen daselbst. Wortführer der Schöffen war der Schöffe und Meier Jakob von Weiten.
15111511 – 1531 Bittschrift des Abtes Johann von St. Maximin an Erzbischof Richardt von Greifenklau (1511 – 1531) wegen Ansetzung eines Termins in seiner Streitsache um die Vogtei Taben mit dem Grafen [Gerlach]von Isenburg
1512Erste Weisung des Heiligen Rockes in Trier (nach dessen Einmauerung im Dom 1196) unter Beisein von Kaiser Maximilian I, Beginn der “Massenwallfahrten” nach Trier
1518Adrians von Brempt an Graf Johann von Sayn wegen Mitgift und Erbschaft gestellte Forderung, wegen des dem Kläger verhypothektierten Hauses und Fleckens Freudenberg, dann der Vogtei Taben und Rodt 
1526Zusammenkunft wegen der Streitigkeit und das Jahrgeding und Scheffenweistum,
1527Vergleich zwischen den Ehrwürdigen Johan Abt zu St. Maximin und dem Gerlachen Herren zu Isenburgh  nach der  Befragung Scheffen von Taben und dem Scheffenweistum, dass jedem der halbe zusteht.
1530Errichtung eines Jagdhauses auf Hundscheid (Bann Taben, genauer Ort unbekannt) durch Graf Gerlach
1531Erzbischof Johann III ordnet einen Termin zu Pfalzel in der Streitsache um die Vogtei Taben an.
1534Ochsen Hans und Adam von Rodt sind Tabener Schöffen am Hochgericht in Freudenburg
1535Rückgängigmachung der Kaufs der Vogtei: Heinrich von Isenburg zu Grenzau und seine Frau Margarethe geb. Gräfin zu Wertheim bekunden, dass ihr Vater bzw. Schwiegervater Gerlach von Isenburg von Graf Johann zu Sayn-Homburg die Herrschaft(en) Mensburg, Freudenburg und Monclair samt. der an St. Maximin verkauften Vogtei Taben gekauft habe und dass sie selbst nunmehr die Vogtei und Güter zu Taben für 800 Goldgulden an den Erzbischof verkauft hätten
1554Herrn Ertzbischoffs Johannessen Attestation und Quittung, eingelöster vor Stifft Trier Vogtey Taben und Rode, durch die wollgeborne Johan und Sebastian Gebrüder Brempten zu Sayn
1559Entscheidung im Streit zwischen den Bewohnern von Kastel, Hamm und denen zu Freudenburg wegen der Dienste und Frohnde
1561Erwähnung von Hamm  im Scheffenweistum 1561 von Freudenburg
1561Schweig Peter im (aus) Hamm ist Schöffe am Hochgericht in Freudenburg 
1567Verpachtung des Hausenhofs, Hauser Wehr und Fahr (Fähre)  durch Abt  Matthias von St. Maximin, Trier an Hans Grummers Theisen und Susanna aus Saarburg 
1568Verkauf  (lt Hellwig: Gemeinde verkauft Gemeindewaldungen) von drei Grundstücken, auf dem Tabener Bann auf Hundscheid gelegen, von Schmitt and an die Eheleute Paulus und Blonigh aus Britten
1570In den Visitationsakten von 1570 fehlen die Orte Fremmersdorf und Taben
1571Zu diesen Gütern Zählen auch die Vogtei Taben und Rodt (s. rechts)
1577Die Eheleute Grummers Theisen und Susanne aus Saarburg pachten von Abtt Matthias (von Saarburg) das Fährhaus und das Wehr zu Saarhausen auf eine Dauer von 15 Jahren und zahlen als Pacht 12 Gulden trierischer Währung, sowie imm Herbst 80 Aale, arbeiten 2 x 3 Tage bei der Heuernte im Brühl, Liefen zu Bannfreytag eine Wann voll Fisch. Ferner geben sie die Hälfte von allen Salmen und Lachsen ab, die Sie im Wehr fangen. 
1578Graf Heinrich von Sayn wird Alleinbesitzer des Vogteirechts Taben
1578Verpachtung des Hausenhofs, Hauser Wehr und Fahr (Fähre) durch Abt  Matthias von St. Maximin, Trier an Hans Grummers Theisen und Susanna aus Saarburg 
15831583 Sept. 11 ( Montabaur) Schreiben des Erzbischofs Johann an den Amtmann zu Saarburg, dass sich St. Maximin als Grundherr zu Taben über Johann von Brempt als derzeitigen Inhaber des Hauses Freudenburg wegen Beeinträchtigung seiner Rechte beschwert habe, mit der Aufforderung, Näheres zu berichten.
1583das Streben nach der Reichsunmittelbarkeit scheiterte allerdings 1583 endgültig (Medietät)
1583Vertrag zwischen dem Abten Reiner und den Einwohnern der Gemeinde Taben wegen der Brühls,
 vertreten durch: Arnolts Johan Meyer, Endriß von Rodt, Ochßen Arnoldt, Lamprechts Theiß, Claßges Johann, Peter Nast, Wulfert, Ochsten Hanß, Fambel Martin, Stauden Theiß, Wagener Theiß, Peter uff dem Knop, Elßen Henthern, Kreise Hanß und Meyers Supricht, Andres Theiß,
1584Anweisung des churfürstlichen Ertzbischoffs an seinen Versalen Herrman von Sayn in Taben keine Meyer und Scheffen ohne Zustimmung von St. Maximin ein- oder abzusetzen, noch mit diesen Geschäfte zu machen. Ferner Anweisung an seinen Amtmann in Saarburg den neuen, vermeintlichen Meyer Andreßen von Rodt und 2 oder 3 weitere neue Scheffen zu verhaften, 2 Tage und 2 Nächte bei Wasser und Brot einzusperren und die bisher mit ihnen getätigten Geschäfte rückgängig zu machen, Ferner wurde dem Meyer Andreßen von Rodt eine zusätzliche Geldstrafe von 14 Gulden aufgelegt.
1584Pest Jahr
1587Eheleute Paulus und Blonigh und derer Vater und Schwiegervater Nidaes Schmiedt, alle wohnhaft zu Britten, lassen sich von Abt Reiner von St. Maximin (als Grundherr) den Besitz der von Niclaes Schmidt (ehemals 1568 gekauften und mit einem jährlichen Albus und den Siebenten zu entlohnen), geerbten 3 Grundstücke (Platzen) auf Hundscheid bescheinigen 
1587Vereidigung der zwei (Kirchen-) Sendschöffen vor dem Hochaltar (St. Quiriacus?), Vereidigung eines  Gerichtsschöffen vor den St. Maximin-Altar. 
1589Die Einwohner von Hamm müssen am Jahrgeding in Freudenburg teilnehmen. Der Propst von Taben ist Vorsitzender des Hochgerichts in Freudenburg
1589Es  bestehen in Taben samt Saarhausen: 18 Haushaltungen
1589In der Gemeinde Taben (+Rodt, + Saarhausen; 1454 ha) gibt es 18 Haushaltungen ,  in Hamm (175 ha) gibt es 3 Haushaltungen
1589Verkauf (endgültig) des Vogteirechtes Taben, des (Vogteirechtes der) Dorfes Rodt und der Burggrafschaft Freudenburg (einschl. der Kirche in Freudenburg und der Mobilien des Schlosses) an St. Maximin. (Abt. Biewer; für 8000/8125 Thaler, abzüglich 300 Thaler Baukosten) 
 Damit besitzt das Kloster neben der Grundherrschaft auch die Vogteirechte von Taben (letztere jedoch nur als Lehen des Kurfürsten). Der Propst des Klosters in Taben nimmt die Vogteigeschäfte wahr. Zehntrechte der Burggrafenschaft Freudenburg fallen St. Maximin zu (Kurtrier bleibt aber die Landeshoheit)
1589Verkaufsgegenstand “Erbburggrafschaft, Schoß und die Stadt Freudenburg und dazu gehörige Dörfer Castell, Hamm und Staadt” mit “dersoselben Untertanen, … Gerechtigtkeiten,  … Schatzen und Steuern”
1591Belehnung des Vogteirechtes von Taben und Rodt durch Erzbischof Johann von Trier an Abtes Reiner von St. Maximin. 
1592Bestätigung des Schultheißen Claudius Mussiell über den Empfang und die Aufbewahrung einer versiegelten Acte, die den Streit zwischen Heinrich der Graue von Sayn und Erzbischof und Kurfürst Johann betrifft (betr. Hondscheidt). 
1595Philipsen Peter aus Hamm wird als Freudenburger Hochgerichtsschöffe erwähnt. 
1595Protokoll über ein Treffen der Kontrahenden Johann Erzbischof und Kurfürst zu Trier und Reiner Abt zu Maximin über die Jagd zu Hundscheid. 
1600Anfertigung einer Ofenplatte (Takenplatte) mit den Wappen von St, Maximin sowie dem Wappen von Abt Reiner Biewer
1604Kaiser Rudolf II. zugleich Herzog von Luxemburg, bestätigt den Verkaufsbrief von 1589 über die Erbburggrafschaft Freudenburg samt aller …Zugehörungen.
1605Anweisung (des Abtes) an der Scheffen der Stadt Trier, die Acte, betreffend den Streit zwischen Johann Erzbischof und Kurfürst zu Trier und Reiner Abt zu Maximin wegen der Jagd auf Hundscheid, wieder auß dem Archiv zu nehmen und dem Gericht vorzulegen.
1606kleinere (175kg) Glocke wird gegossen “Ave Maria gratia plena dominus tecum benedicta in mulieribus”
1612ansteckende Krankheit in unserer Gegend Orscholz  (Taben ???)
1634Ausgaben und Einnahmen  des Klosters St. Maximin in Taben: für Waren (Korn, Weizen, …), Dienstleistungen (Schuhmacher, Schlosser, Pferdearzt, Fuhrmann, … ) und Abgaben von anderen Orten (Freudenburg, Nohn, …) 
1634Kloster Mettlach wird durch lothringische, kaiserliche und feindliche Truppen sowie durch schwedische Dragoner besetzt und geplündert
1645Behandelt die Situation während dem 30jährigen Krieg, als die Landesreligion kurzzeitig evangelisch werden sollte, dann aber wieder katholisch wurde.
1645Kloster Mettlach wird durch Turennesche Truppen überfallen und ausgebeutet (Auswirkung auf Taben?)
1646Burg in Freudenburg wird nach Erbitterten Kämpfen zwischen Erzbischof Philipp Christoph von Sötern und St. Maximin zerstört.
1648Auflistung der maximinischen Einkünfte aus der Herrschaft Freudenburg und der Propstey Taben 
1648Westfälischer Friede (Ende des 30jährigen Krieges)
1650Bestätigung der Wiedereinsetzung von St. Maximin in die Herrschaft Freudenburg
1655Verpachtung der Propstey (Hofgüter)  samt Scheune, Stallung, Garten usw. an Mühlers Johann, Neyses Friedrich, Kelsen Hans, Neyses Hans, Hurten Clas und Bernardts Theiß, alle von Taben, auf 9 Jahre. gegen jährliche Lieferung von 8 „Flötzen gutten, liebrigen Holtz“, 8 Hennen und 100 Eiern mit der Verpflichtung, die von St. Maximin zwecks Reparatur des Propsteigebäudes gesandten Dachdecker zu verpflegen und alles in aufrichtigen Stand zu halten. 
1655Verpachtung des Hausenhofs, Hauser Wehr und Fahr (Fähre) durch Abt  Agritius von St. Maximin, Trier an Peter Janson von Taben, auf 24 Jahre.
1661Verpachtung der Bannmühle bei Rodt, durch Abt  Maximinus von St. Maximin, Trier an Müller Michel und Frau Anna von Rodt, auf 12 Jahre.
1663Priester Augustin Umbscheiden wird in der Pfarrkirche Huberti beerdigt
1669Die Maximiner verbieten ihren Untertanen (Taben und Freudenburg) in Saarburg schneidern zu lassen, weil die Schneiderzunft zu Saarburg die Schneider in Freudenburg und Taben wegen ihres zunftlosen Standes boykottiert. 
1669St. Maximin erkennt Kurfürst als Oberhern amt und verliert die Herrschaft Freudenburg; allerdings führen sich die St. Maximiner dessen ungeachtet weiterhin als Landesherrn in Freudenburg auf. (Medietät)
1670Der Kurfürst Johann Hugo fordert die Pfarreien auf, Schulgebäude zu pflegen bzw., neue zu errichten
1671Beschreibung das Mettlach, Taben, Kastel und Saarburg zu der trierischen Herrschaft gehören
1672Neufassung des Schöffenweistum von 1506: Abt ernennt namentlich 14 Schöffen (3 aus Taben, 3 aus Weiten, 3 aus Losheim, 2 aus Bachem, 2 aus Mechern und 1 aus Merzkirchen. Schöffenweistum Weißt u.a. die Rechte des Abtes, seines Hofmannes, des Vogtes und die Rechte der Gemeindemitglieder, die Freyheit zu Haußen, die Regelung der Bußen, die Lage des Tabener Bannes, die Erhebung und Verteilung der Abgaben (z.b. Siebte Garbe, Sechste Garbe).
1672Michaelskapelle erhält einen neuen Altar, eine neue Tür und ein Bildnis
1673Verpachtung des Bannmühle bei Rodt, durch Abt  Maximin von St. Maximin, Trier an Neises Friedrichs und Frau Margaretha von Rodt, auf 18 Jahre.
1673Verpachtung des Rodter Wehr, durch Abt  Maximinus von St. Maximin, Trier an Johannes Schneider von Rodt, auf 9 Jahre.
1673Während des pfälzisch bzw. spanischen Erbfolgekriege Rückgang der Gerichtsprozesse (= wirtschaftl. Lebens?) in Freudenburg 
1674Verpachtung des Hausenhofs, Hauser Wehr und Fahr (Fähre) durch Abt  Maximilian von St. Maximin, Trier an Hans Geradt Janson von Taben, auf 12 Jahre
1675Wirtschaftliche Ausw. Auf Taben?
1676Konvents- und Pfarr- Gottesdienst werden räumlich getrennt abgehalten
1676Erweiterung der Südseite der Kirche um ein kleines halbes Seitenschiff (Kapellenraum = Pfarrkirche) in das das Taufbecken übertragen wird. Seitenschiff wird dem [erste Erwähnung] Hl. Hubertus (und Hl. Nicolaus) geweiht.
1677Schriftliches Anerkennen des Abtes Maximin von St. Maximin über den Erhalt des Lehens von Freudenburg und der Vogtey Taben und Rodt von Churfürst (u. Erzbischof Johann) und Zusicherung der Erfüllung der damit verbundenen Aufgaben
1678Belehnung des Vogteirechtes von Taben-Rodt durch Erzbischof Johann Hugo von Trier an Abt Maximinus von St. Maximin 11. Januar 1678
1678Erste Nennung der (nach 1501 angebauten) Pfarrkirche zum Hl. Hubertus” (im Stiftungsverzeichnis) , s. hierzu auch 1672
1678Fah, Nicolaus aus Taben, 1678 als Küster und Schulmeister erwähnt
1680Verpachtung des Rodter Wehr, durch Abt  Alexander von St. Maximin, Trier an Johannes Schneider von Rodt, auf 6 Jahre.
1681Belehnung des Vogteirechtes von Taben-Rodt durch Erzbischof Johann Hugo von Trier an Abt Alexander von St. Maximin 
1681Einwohner von Hammer müssen die Mühle in Rodt verwenden und Frondienste leisten
1681Verpachtung der Hofgüter zu Taben von Abt Alexander von St. Maximin; Pächter sind: Meier Friedrich Neyses, Clas Fahe, Theobald Bachmans, Peter Hurtten, Stoffel Neyses, Theiß Boeß und Theiß Berndts, alle von Taben, sowie Johann Schmidt und Johann Schneider von Rodt auf die Dauer von 9 Jahren. “.
1681Verpachtung des Bannmühle bei Rodt, durch Abt  Alexander von St. Maximin, Trier an Neises Peter und Frau Susanna von Rodt, auf 9 Jahre
1683Belehnung des Vogteirechtes von Taben-Rodt durch Erzbischof Johann Hugo von Trier an Abt Alexander von St. Maximin 11. Januar 1678
1683Kollationsurkunde  (Vorschlagsrecht für Neubesetzung) für die im 17. Jh. neben der Propsteikirche errichteten Pfarrkirche St. Hubertus, damit dürfen auch Weltgeistliche wieder das Priesteramt übernehmen
1684Die Abtei Maximin verweigerte das Eintreiben der Türkensteuer in Taben und Freudenburg, weil sie der Ansicht ist, das die Franzosen unerträgliche Fourage-Gelder zu Freudenburg und Taben erhoben hatten, so das diese die Untertanen bereits ruiniert hätten.
1684Erneute französische Besetzungen der Stadt TRIER in den Jahren 1684, 1688, 1702/04 und 1705/14.[7]
1684Verpachtung des Rodter Wehr, durch Abt  Alexander von St. Maximin, Trier an Friedrich Neises von Taben, auf 12 Jahre.
1685Schulpflicht auch in Tagen?
1686Takenplatte im Ehewappen (2,I Hahnenfüße; 3 Balken, im Schildhaupt 3 Kreuze (verschwunden?)
1687Verpachtung des Hausenhofs , Hauser Wehr und Fahr (Fähre) durch Abt  Alexander von St. Maximin, Trier an Hans Geradt Janson von Taben, auf 9 Jahre.
1687Pastor Johann Molitoris wird von Praelat Alexander in den Elsass versetzt, es folgt Wilhelm Enkirch
1692Verpachtung der Hofgüter zu Taben durch Abt Alexander von St. Maximin; Pächter sind: Meier Friedrich Neises, den Hofmann Clas Fahe, ferner Stoffel Neises und Johann Bachmanns sowie Wilhelm Enckrig, Pfarrer zu Taben, endlich Johann Schmidt und Neisus Johannes und Bernardts Theiß, Vater und Sohn, auf 9 Jahre. 
1695Verpachtung des Hausenhofs, Hauser Wehr und Fahr  (Fähre) durch Abt  Alexander von St. Maximin, Trier an Hanß Gerhard Janson von Taben, auf 9 Jahre.
1696Abt Henn vergibt das Salzmonopol für Freudenburg und umliegende Orte an den Juden Salomon Picard aus Freudenburg
1699Verpachtung der Bannmühle bei Rodt, durch Abt Nicetius an Neises Peter und Frau Susanna von Rodt, auf 18 Jahre.
1700Die Pfarrkirche „St. Hubertus“ hat neben der „St. Quiriacus Kirche „ein eigenes Kirchenvermögen.
1708Verpachtung der Hofgüter zu Taben durch Abt Nicetius belehnt den  Meier Jakob Neysus, den Hofmann Friedrich Fahe, Matthias Neysus, Johann Bachmanns, Johann Schmidt ( später dessen Witwe Helena), Johann Neysus und Theiß Bernhardts, Vater und Sohn, auf 12 Jahre.
1709Hungersnot überall, sicherlich (?) auch in Taben, Auswirkungen auf Taben = nicht signifikant
1709Verstorbene 1709 (2) 1710 (3). 1711 (3)  lt. Sterberegister
1710Verpachtung des Bannmühle bei Rodt, durch Abt  Nicetius von St. Maximin, Trier an Michel Türck und Frau Susanna von Rodt, auf 9 Jahre.
1711Belehnung des Vogteirechtes von Taben-Rodt durch Erzbischof Carl von Trier an Abt Nicetius von St. Maximin,
1716Verpachtung der Hofgüter zu Taben durch Abt Nicetius: Pächter sind: Meier Jakob Neisus, Hofmann Friedrich Pfahe, Johann Neisus, Johann Bachmanns, Michel Schmidt, Else die Witwe von Johann Neisus, Berendts Theiß der Schütz, Berndts Johann und Neisus Johann, die beiden letzteren von Rodt, auf 12 Jahre.
1717Verpachtung des Hausenhofs, Hauser Wehr und Fahr (Fähre) durch Abt  Nicetius von St. Maximin, Trier an Hanß Gerhard Janson von Taben, auf 9 Jahre.
1720Verpachtung des Bannmühle bei Rodt, durch Abt  Nikolaus von St. Maximin, Trier an Michael Türck und Frau Susanna von Rodt, auf 9 Jahre.
1720Neubau des Schiffs der Quiriacus-Kirche (Abriss des romanischen Schiffes, Zerschlagen der romanischen Wandmalereien im Chor, barocke (Neu-) Gestaltung des Altares (wahrscheinlich. unter Einbezug der Quiriacus Tumba), Anlegen eines gewölbten Weinkellers, Einbau einer Flachdecke und Anbringung eines Dachreiters unter Paccius / Packe
1724Philipp Horsch bezeichnet sich als Professe von St. Maximin in Taben  super oeponomia 
1724Verpachtung des Hausenhofs durch Abt  Nikolaus von St. Maximin, Trier an Merten Jansemer oder Janson von Taben, (u.a. mit der Auflage den baufälligen Hof wieder aufzurichten) auf 12 Jahre.
1726“Maximinische Gerichtsprotokolle”. betreffen mehrere Ortschaften u.a. auch Taben. Unter Taben ist aber nur ein Vertrag von  1726 eingetragen.
1727Verpachtung des Rodter Wehr, durch Abt  Nikolaus von St. Maximin, Trier an Jacob Neises von Taben, auf 12 Jahre.
1728Jahrgeding in Freudenburg unter Vorsitz der Abtei St. Maximin mit den Scheffen von Freudenburg, Taben und Rod bzgl. Der Hoch- Mittel und Grundgerichtsbarkeit
1729Fertigstellung des Kirchenschiffes der Pfarrkirche
1730Freudenburg: Bau von heutigen Pfarrhaus und heutiger Apotheke (Marktplatz  5)
1730Bau / Datum auf dem Portalstein (1730) der kath. Kapelle (Filialkirche) in Hamm, Altaraufsatz (1739)
1731In Freudenburg und Castel werden auf Wunsch des Abtes von St. Maximin kaiserliche Hilfstruppen (20 Mann…) einquartiert und die geforderten Schutz- und Schatzungsgelder in den Orten einzutreiben. 
1734Während des polnischen Erbfolgekriege Rückgang der Gerichtsprozesse (= wirtschaftl. Lebens?) in Freudenburg 
1735Belehnung des Vogteirechtes von St. Maximin mit den kaiserlichen Regalien der Vogtei Taben und Rodt
1737Belehnung des Vogteirechtes von Taben und Rodt durch Erzbischof Franz Georg an St. Maximin
1738Streitigkeiten wegen Fischereirechte: Der Probst von Taben nimmt einem Saarburger Fischer in der Saar bei Taben zwei Angelschüre weg
1738Verpachtung des Bannmühle bei Rodt, durch Abt  Willibrord von St. Maximin, Trier an Michael Türck und Sohn von Rodt, auf 9 Jahre.
1739Bau des Altares in der Kapelle in Hamm
1740Niedereißen der gotischen Front der Propstey und Ersatz durch eine romanische
1740Verpachtung des Hausenhofs, Hauser Wehr und Fahr (Fähre) durch Abt  Willibrord von St. Maximin, Trier an Martin Gansemer von Taben, auf 9 Jahre.
1741Grundsteinlegung für Neubau der Propstey in Taben unter Abt. Willibrord. Die Front wird neu gestaltet, ferner die Freitreppe (mit der Jahreszahl 1741 und dem Wappen von Abt. Willibrord Scheffer) angelegt
1743Visitationsbericht: Taben als Pfarrei angeführt; ferner Erwähnung einer Kapelle: Oratoriums (Bethauses) zu Rodt, die jedoch nicht konsekriert war, [??? ebenso die Kapelle in Hamm und die Michaelskapelle ???]
1744Belehnung der Äbte von St. Maximin mit der Herrschaft Taben und Rodt
1746R.P. Augustinus Umscheiden wird in der Pfarrkirche Hubertus vor dem Altar beigesetzt
1747Verpachtung des Bannmühle bei Rodt, durch Abt  Willibrord von St. Maximin, Trier an Martin Türck und Anna von Rodt, auf 9 Jahre.
1748R.P. Karolus Barthel wird in der Pfarrkirche Hubertus vor dem Altar beerdigt
1751Verpachtung des Hausenhofs, Hauser Wehr, Fahr  (Fähre) und Weyder Wehr durch Abt Willibrord von St. Maximin, Trier an Martin Gansemer von Taben, auf 9 Jahre.
1751Weihe einer zusätzlichen Glocke (275kg)  “S. Huberte et quatuor evangelistae orate pro nobis ut liberemur” zu Ehren des Hl. Quiriacus und des Hl. Hubertus durch Abt. Scheffer  
1754Verpachtung der Hofgüter (Vertrag verschollen)
1756Belehnung des Vogteirechtes von Taben und Rodt durch Erzbischof Erzbischofs Johann Philipp an St. Maximin
1757Verpachtung des Bannmühle bei Rodt, durch Abt Willibrord von St. Maximin, Trier an Merten Türck und Anna von Rodt, auf 3, 6, 9 Jahre.
1758Verfolg über den von der Abtei in Taben “unrechtmäßig” vorgenommenen Holzhaus 1758 bis 1760 
1759Pfarrer Maximinus Burler wird in der Klosterkirche auf der rechten Seite beerdigt
1760Neubau des Hauserhofs?
1760Streit über die Fischereirechte in der Saar dauern an: Saarburg wollen die Maximinischen (Taben) wieder pfänden.
1760Streitigkeiten zwischen Kurtrier und der Abtei St. Maximin wegen der Jurisdiktion und des Regals auf der Saar bei Taben
1760Verfolg über die Gerechtigkeit der Fischery zu Taben, so dann das Regale auf der Mosel (?), unweit Saarburg betreffend 1749 – 1760 
1760Verpachtung des Hausenhofs, Hauser Wehr und Fahr (Fähre) durch Abt  Willibrord von St. Maximin, Trier an Johann Neuses von Taben, auf 3, 6, 9 Jahre 
1762Pfarrer Gerardus Poncin wird in der Klosterkirche auf der rechten Seite beerdigt
1763Belehnung von Taben und Rodt durch  Erzstift an Abt. Maximin
1763Einführung der Schulpflicht in Preußen
1763mehrere Personen ertranken an der Geisfuhrt.. Dabei wie der “Schirpenberg” als ein Gebiet, das der Gemeinde Serrig zugehörig ist, erwähnt.
1763Das Fest der Übertragung der Reliquien wird am 20 September gefeiert.
1763Lt. Eines Sterbeeintrags im Kirchenbuch wird die Quiriacus-Kirmes (noch) am September (Dienstag, der 20., “dem Tage der Translation”, gefeiert 
1765Verpachtung des Bannmühle bei Rodt, durch Abt  Willibrord von St. Maximin, Trier an Johannes Türck von Rodt, auf 3, 6, 9 Jahre.
1766Belehnung von Taben und Rodt durch Erzbischof Erzbischofs Johann Philipp an St. Maximin
1767Matthias Fridrich, Franziskaner wird in der kleinen Kirche beerdigt.
1768Verpachtung des Hausenhofs, Hauser Wehr und Fahr (Fähre) durch Abt  Willibrord von St. Maximin, Trier an Johann Neuses von Taben, auf 3, 6, 9 Jahre
1768Verpachtung des Weydger Wehr durch Willibrord Wittmann (1762-1796) an die Eheleute „Frantz Berendts und Magdalena Cloas aus Leyweiler, Pfarrarchiv Taben  ????
17691769 gelten als Rothecken: Hiertzgewann, Reydenberg, Hohlgewann, Oberst und Unterst Rundenwaldstücke mit Seitentälern, Kalmersgewann, Scheelgewann, Brugfeld, u.a.
1769Beginn des “Freudenburger Bürgerkrieges” mit der Abtei St. Maximin, vertreten durch den Probst von Taben; u.a. Verletzung des Abfeilschen Beauftragen (Gerichtsschreiber) Wirotius und des Tabener Meiers Johannes Hurth
1769Niclas Rommelfangen aus Hamm unterstützt als Zender den Zender (Dorfvorsteher) in Freudenburg
1769öffentliche Viehversteigerung in der Maximiner Propstey Taben
1769Erstellung der Karte des Bann Taben, der  Abtey St. Maximin 
1769Rückung (?) von kaiserlich-königlichen Truppen in Freudenburg, um Rechte der Maximiner durchzusetzen
1773Verpachtung des Bannmühle bei Rodt durch Abt  Willibrord von St. Maximin, Trier an Johannes Türks Witwe Katharina geb. Buch von Rodt, auf 3, 6, 9 Jahre.
1774Bei Streitigkeit über die Jagdrechte im Schwarzbruch wird von trierischen Revierförster den Tabener Jagdgehilfen die Flinte abgenommen
1774Die Jagd auf Hundscheid untersteht den kurtrierischen Revier-Jäger in Britten
1777Taben gehört zum Territorium von St. Maximin, Collator Abbas S. Maximini
1777Die Pfarrei Taben hat keine Filialen;
Hamm gehört zur Pfarrei Freudenburg
1777Verpachtung des Hausenhofs, Hauser Wehr und Fahr  (Fähre) an Frantz Berendts und Magdalena, geb. Cloß, auf 9 Jahre 
1777Verpachtung des Weydger Wehr , an Frantz Berendts und Magdalena, geb. Cloß, auf 9 Jahre 
1778Grundsteinlegung der neuen Mühle in Rodt ? 
 Datum den Türportal des Hauses entnommen
1782Verpachtung des Bannmühle bei Rodt durch Abt  Willibrord von St. Maximin, Trier an Johannes Türks Witwe Katharina geb. Buch von Rodt, auf 3, 6, 9 Jahre. Die Ländereien der Bannmühle hatten einen Umfang von 16 Morgen
1782Verpachtung des Hausenhofs, durch Abt Wittmann an Hans-Georg Speder (aus Altrippen)  auf 9 Jahre 
1783“Nebelsommer” (Ausbruchsserie eines Vulkans in Island) in Europa, um 18. Juni wurde von der Nebelwolke (Kohlendioxid) Paris erreicht, und führte in einigen Gemeinden zu 30% Sterbequote.  Für Taben und Rodt gibt es für die Jahre 1774 bis 1796 keine kirchl. Geburts- Hochzeits- Sterberegister!
1786Abtei übergibt Rechtsanspruch auf Rechtsunmittelbarkeit an Kommission der kurtrierischen Landeshoheit und Herrschaft , Freudenburg fällt an Kurtrier; und verliert damit auch Vogteirecht Taben und Rodt ?  (Medietät)
1786Abt. Willibrod Wittmann schenkt eine Summe von 5000 Thr. An die Pfarrei St. Antonius zu Trier, wovon einen Teil der Zinsen (aus 445 Thlr Capital) der Pfarrei Taben zukommen solle. 
1787Lehensvergabe vom  Erzstift an Abt. Maximin über Taben und Rodt
1788Die Abtei Maximin erhält vom Propst in Taben im Jahresdurchschnitt nur 6 Fuder Wein und etwa 400 Rtl. aus Getreideverkäufen
1791Beilegung der Jagdstreitigkeiten in Schwarzbuch (Serrig) und Reppchen (Taben)
1791Einnahmen  und Ausgaben an Geld des Klosters St. Maximin in Taben 
1791Maximini Fuxius bezeichnet sich als Propstey-Verwalter
1791Verpachtung des Hausenhofs, durch Abt Wittmann an Hans-Georg Speder  auf 9 Jahre
1791(Neu?) Kapelle im Rodt (s.t.s. Catharinae) wird erbaut (wurde bereits 1743 als Oratorium erwähnt, s. dort)
1792Schulpflicht in Taben?
1793Die Mönche fliehen aus dem Kloster
1794Französische Truppen besetzen Taben und plündern das Kloster 
1794Zerstörung der Türen und der Ausstattungsstücke der Michaelskapelle von franz. Soldaten
1794Die Reliquien von Hl. Quiriacus werden in den Marmorsarg gelegt und unter dem Altar eingemauert und die Bücher und Dokumente ins letzte Haus au dem Weg nach Weiten gebracht. (Pastor Niceitus Heuarth.)
1795In der Gemeinde Taben (+Rodt, + Saarhausen) gibt es 45 Haushaltungen, in Hamm 8 Haushaltungen
1800Einrichtung der Tabener Schule in ein Wohnhaus in der Kirchstraße (Mädchenschule genannt) im Erd- und Obergeschoß (Anbau erfolgte später)
1800In Taben gilt das Franz. Grundgesetz (auch das Gemeindegesetz) vom 17.2.1800 (28. Pluviose VIII) mit der Zuordnung von Taben, Rodt, Saarhausen zur “Mairie Freudenbourg” (als Commune Taben) sowie Hamm (Commune Hamm?)
1800Im Jahre 1800 gehört zum Landkapitel Perl; Seelenzahl: 310  Territorium: Maximin, Kollator: Maximin
1801Das Saardepartement wird gebildet
1801Rückfall der meisten Gemeindewaldungen an die (Zivil-) Gemeinde 
1802Aufhebung des Kloster durch die Französische Regierung
1802Mit der Aufhebung der Propstey wurde die Quiriacus-Kirche der Pfarrei Taben als Pfarrkirche (mit Pfarrhaus) überwiesen; Pfarrer Nicetius Heuard flüchtet
1802Aus der Herrschaft Freudenburg wurde nach 1802 die Mairie Freudenburg im Kanton Saarburg, Arrondissement Trier und Departement Saar gebildet. Taben und Rodt waren Bestandteil der Mairie.
1802In Taben und Rodt wohnen 289 Einwohnen (40 Haushalte) in Castell/Hamm/Staadt 260 (36)
1802letzter Pächter von Saarhausen waren die Eheleute Friedrich Demmerath und Catharina, geb. Berendts.
1803Taben wird gehalten (gebeten) eine Schule einzurichten
1803Verkauf 15.11.1803 der ehem. Max. Mühle zu Rodt an Nikolaus Massem (Müller) für 2900 Franken
1803Ersatz des Altars in der Hubertuskirche und Aufstellung des bisherigen Altars als Seitenaltar in der Hauptkirche
1803Es werden in Saarburg von Bischof Mannay 43 Personen aus Taben gefirmt.
1803Taben wird Sukkursalpfarrei im Kanton Saarburg, Neue Pfarrei beinhaltet die Orte: Taben, Rodt, Hamm und Saarhausen
1804Besitz von St. Maximin und der Eigenbesitz des Klosters: Klostergebäude, Ländereien, Wälder und Lohhecken der Propstey (24/108 des Banns) gehen an franz. Ehrenlegion 
1804Bestätigung das die Waldungen in Schienbrüchel der Gemeinde gehören
1804Die franz. Ehrenlegion nimmt Besitz von 24/108 des Tabener Bannes
1805Verkauf von (großen oder alles restliche umfassenden) Teilen des ehem. Max.-Besitzes durch die franz. Militärverwaltung an Armeelieferanten Maes  & Co., Paris,  für 40.000 Fr.
1805Verkauf von Teile von Maes am Michel
1805Verkauf von Teilen des ehem. Max.-Besitzes durch Michel, Paris  
1805Verkaufsversuch am 8.2.1805: 1 Hauptgebäude mit Hof Scheune Ställe, Schuppen, Bering, 2 ha Land, Gemüse und Baumgarten, Schätzpreis 1100 
1805Versteigerung des Hofes zu Saarhausen an Josef  Mahsen / Massen für 5625 Franken=1500 Rthlr , Bürge: Nikolaus Massem (Müller)am 31. Mai 1805, 11. Prairial XIII; Bei Hellwig fälschlicherweise 1811
1805Die Pfarrei Taben gehört zum Kanton Saarburg
1805Schenkung der Kapelle in Rodt (“Rodter Kapelle”, stand bisher auf Klosterbesitz) an die “Pfarrkirche” durch Nikolaus Massem (Müller) zu Rodt  (Quelle ggf. nicht zuverlässig)
1807Tabener Gemeindewald wird zur Deckung der Kriegsschulden in das Eigentum des französischen Staates überführt, später wird das “Gemeinschaftsland” (Erbpachtland, Gehöferschaft) zurückgegeben und die “Hohen Wälder” (ehem. maximinisches Eigenland) übernimmt Preußen als Staatswald 
1808Bestätigung das die Waldungen in Reppchen und Hundscheid der Gemeinde gehören
1809In Taben und Rodt wohnen 300 Einwohner in Castell/Hamm/Staadt 311)
1810Verkauf  am 7.8.1810  von Teilen des ehem. Max. Beisitzes “Hofgutes “Propstei Taben”  an Nell durch Bankier M.A.G. Michel le jeune aus Paris. für 37.000 Franken
1810Verkauf von Michel an Nell
1810(Zivil-) Gemeinde muss entspr. Der franz. Gesetzgebung die Baulast für Kirche übernehmen und ggf. Pfarrer besolden
1900Das Grundbuch wird eingeführt, ab dem 1.1.1900 sind alle Eigentümer von Immobilien im Grundbuch am zu führen und zu melden, damit wird der Eigentumsnachweis des Katasteramtes abgelöst.
1811Versteigerung von Teilen von Teilen des ehem. Max. Beisitzes “Hofguts Propstei Taben” (Hofgut: Gebäude und Ländereien) durch den Französischen Staat an den Meistbietenden (Christoph und Susanne Nell, Trier) für 11.000 Franken=2933  Rthlr) am 1. März 1811
1813Expediton de tensence arbitrale zwischen Philippe Nell contre Jacqua Bies (betrifft die Wiesen am Mühlenbach)
1813franz. Gesetz: Ausgaben durch den Verkauf von Gütern der Gemeinden, mit Ausnahme derjenigen, die zum unmittelbaren Genusse der Gemeinde selbst gebraucht werden, decken!
1815Der Regierungsbezirk Trier wird gegründet. Der Bürgermeisterei Freudenburg werden Freudenburg, Kastel, Hamm und Taben zugeordnet
1815Der Regierungsbezirk Trier wird gegründet. Der Bürgermeisterei Freudenburg werden Freudenburg, Kastel, hamm und Taben zugeordnet
1815Taben kommt zu Preußen und ist bis 1947 Teil des Bürgermeistereibezirkes Freudenburg 
1815Vulkanausbruch in Indonesien (Auswirkung auf Taben?)
1816Hermes Cod. 1816-1835 Maire zu Freudenburg
1816Missernte wegen Klima (Vulkanausbruch) auch in Taben?
1816Neubildung der Landkreise (Ende der Napoleonischen Zeit); trotzdem galt die französische Gemeindeverfassung im Wesentlichen bis 1845 weiter
1819Gemeinde versteigert Teile des Gemeindewaldes (Etgenbruch 1320 Fr., Rodemergewann 6600 Fr., Reppchen 4500 Fr., Primmenstück 7000 Fr.) auf Hundscheid zur Deckung der Schulden (Tilgungs-/Kriegsschulden durch die Napolonischen Kriege?) für insg. 19420 Franken, 5097 Thaler
1821Erste Fassung der für Taben geltenden (preuß.) Gemeinheitstheilungs-ordnung 7. Juni 1821
1822Im Kataster 1822 werden on Ortsteil Taben einschließl. Saarhausen 35 Gebäudebesitzungen und in Rodt 25 Gebäudebesitzungen genannt. 
1822Im Kataster 1822 wird der Hof in Saarhausen als Eigentum von Josef Massem (seine Ehefrau ist Angela Speder, geb. in Saarhausen) und Friedrich Demmerath ausgewiesen (siehe 1802 und 1805)
1822Im Kataster 1822 wird die Mahlmühle in Rodt als Eigentum von Jakob Massem (seine Ehefrau ist Angela Speder, geb. in Saarhausen) und Friedrich Demmerath ausgewiesen (siehe 1802 und 1805)
1822Im Kataster 1822 werden Kirche, Pfarrhaus, Schulhaus, Pfarrgarten ausgewiesen
1823Gemeinde Taben ist Eigentümer der Kirche, Pfarrhaus, Kirchhof, Schulhaus, Michaelskapelle sowie Waldung Heidberg, u.a.; Gemeinde Rodt ist Eigentümer der Kapelle in Rodt und des Kelterhauses.
1823Reinhard kauft für 900 Thaler das Forstgrundstück Hauserberg
1823Verkauf des Grundstückes Hauserberg für 500 an Valdenaire, Roscheiderhof und Verkauf einer Scheune für 900 Thaler an Reinhard, Saarburg
1825Die Prinzipal-Grundsteuer beträgt für das Haw gehörende Gut 91 Rthlr.
1825Josef Masseln kauft Schirpenberg und andere Klostergüter   (gefunden bei Hellwig; Falschinterpretation s. 1805); Urkataster: soll 1825 der Schebenberg gehört Masem Joseph und Consorten und wird 1862 übertragen an ??? In irgendeiner Quelle stand die Jahreszahl 1811
18261826 gelten auf Hundscheid noch als Gehöferschaftshecken: Teile der Daengewann, Eltersgewann, Grabenbruch, Grub, Pferdsborn, Reppchen, Rodemer, Wackels
1826Verkauf des Anwesens durch Nell’s Erben an Georg Wilhelm Haw (=Schwiegersohn von Philipp Nell)
1826Bischof wünscht eine Beendigung der Bittprozession  „Statio Bannita“ am Freitag nach dem 2. Sonntag nach Ostern, Stattdessen sollte eine Bittprozession am Mittwoch nach dem dritten Sonntag nach Ostern stattfinden. 
 Der der Freitag nach dem 2 Sonntag nach Ostern war nicht  identisch dem Tag der Kirmesprozession „Grabe des Hl. Quiriacus“, 
1827Erlass der Kreisordnung (war gültig bis 1887)
1827Erlass der Kreisordnung (war gültig bis 1887)
1828Lt. Statistik verfügt Taben über 1 Schloss, 1 Schäferei, 1 Kath. Pfarrkirche, 224 Einwohner, = 35 Feuerstellen, Hamm (Oberhamm oder Hämmchen)  85 Einw. = 12 Fst. .; Weiler Roth 22 Fst. = 149 Einw. und Hof Hausen mit 10 Einw.
1828Thaben, Roodt, Hämchen und Hausen werden in einer Landkarte ausgewiesen.
1832Pfarrer Lehnert erhält den Hinweis von einen Maurer, dass hinter dem Hochaltar ein “Schatz” vergraben ist.
1829Wiederinstandsetzung der Pfarrkirche
1830Die Michaelskapelle ist noch verwahrlost
1831Propstey wird als landtagsfähiges Gut (“Rittergut”) anerkannt 
1832Pfarrer Lehnert stirb und wird im Eingang der Hubertuskirche (neben seinem Vater) beerdigt (er vermacht der Pfarrkirche in seinem Testament 400 Thaler und gründet damit die nach ihm benannte Armenstiftung )
1833Beisetzung der Gebeine des Hl. Quiriacus durch Bischof Hommes in einen steinernen Denkmal im Kirchenschiff
1833Bestimmung der gefundenen Gebeine des Hl. Quiriacus durch einen Sachverständigen
1833Wiederauffindung der Gebeine des hl. Quiriacus durch Pfarrer Bechtel Öffnung des Sarkophags (mit inneren Holzschrein)  des St. Quiriacus und einer Siedendamast-Damatik
18341834 oder 1836 erste Lohmühle s. Chronik ??????
1835Gemeinde Taben ist Eigentümer der Kirche, Pfarrhaus, Kirchhof, Schulhaus, Michaelskapelle (Waldung Heidberg ist verkauft) Gemeinderöderwald (Zugang 1837), u.a.; Gemeinde Rodt ???
1835Scheuer Johann ist ab 1835 Verwaltungssekretär der Bürgermeisterei in Freudenburg
1836Haw erhält die Genehmigung eine Lohmühle an der Saar zu errichten
1837Die “Pfarrkirche” zahlt lt. Jahresrechnung 1837 den “Chorsängern” für das Jahr 1837 ein Entgelt von 2 Thl. (Hinweis: In den Jahren 1837 bis 1846 wurde den Chorsängern ein Entgelt von 1 bis 5 Thl. Ausgezahlt) 
1839Jaeger Mich. aus Hamm leiht sich 200 Rhtl bei der Kirche in Kastel und verpfändet Güter im Hamm
1839Rittergutbesitzer Wilhelm von Haw (aus Trier) Taben ist als Vertreter des Rittergutes (1150 Morgen, 95 Taler Grundsteuer) Mitglied der Kreisständeversammlung des Kreises Saarburg 1839
1839von 1839 bis 1890 wurden erste Flussregulierungen durch Buhnen und Leitwerke in der Mosel durchgeführt
1841Die preußische Regierung lässt bei Filzem Buhnen (Krippen) in der Saar errichten
1841Rittergutbesitzer Wilhelm von Haw (aus Trier) Taben ist als Vertreter des einstigen Rittergutes Mitglied der Kreisständeversammlung des Kreises Saarburg 1841
1842Die  “Pfarrkirche” kauft lt. Jahresrechnung einen Lohheckenanteil von 1/2 Schüssel  für 13 Thl. 
18431843 von der Firma Gebrüder Böcking eröffnete “Grube Louise”, in der Eisenerz abgebaut wurde. 
1843Hungerjahre durch Missernten, Auswirkungen auf Taben = nicht signifikant
1843Verstorbene 1843 (2), 1844 (5), 1845 (8), 1846 (9), 1847 (8), 1849 (14) lt. Sterberegister
1843Im Dorf Taben gibt es 1 Kirche, 1 Kapelle, 1 Schulhaus, 38 Behausungen mit 123 M und 126 w Einw, davon 245 Kath. Und 4 evang.; im Weiler Rodt gibt es 1 Kapelle, 25 Beh. Mit 83 m und 78 w Einw. Alle Kath., im Dorf Hamm (auch Oberhamm) gibt es 1 Kapelle, 16 Beh. mit 53 m und 43 w, alle kath., in Wirtsch. Hausen 1 Beh. mit 5 m und 3 w Einw., alle kath.; in der Lohmühle “v. Haws Mühle” gibt es 1 Beh. mit 1 m und 1 w Einw., alle kath. 
1843In Hamm wohnen 36 (?)Personen [hz: Wert wohl zu niedrig, s. Einwohnerentwicklung)
1843Bau der Pfarrhauses an der Hauptstraße
1843Gerbereibesitzer Haw baut in der Gerberei (Kloster) ein Gerbhaus, ein Trockenhaus und an der Mündung des Breinsbachs (Müllerbach)  der Lohmühle eine Lohmühle und ein Wohnhaus
1843Die  “Pfarrkirche”  erzielt lt. Jahresrechnung einen Lohertrag von 1 Thl. Aus seinem Lohheckenanteil von 1/2 Schüssel  
1844Die “Pfarrkirche” zahlt lt. Jahresrechnung 1844 den “Chorsängern”  ein Entgelt von insgesamt 2 Thl. für 1844.
1845In Taben gilt die Gemeindeordnung der Rheinprovinz, die die (Zivil-) Gemeinden und Gemeinderäten einführt.
1845Vom Vermögen der (Zivil-) Gemeinde wird das Kirchenvermögen abgespalten und die Baulast und Besoldung der Pfarrei übertragen
1845Die  “Pfarrkirche”  kauft lt. Jahresrechnung einen weiteren Lohheckenanteil von 2 1/2 Schüssel  für 105 13 Thl. Und erzielt 1845 aus den  3 Schüsseln einen Lohertrag von 9 Thl.
1846Bau des Schulhauses (sp. Menschenschule) in der untern Kirchstraße
1846Haw schenkt der Kirche ein Feld am Hauserweg als Ausgleich für den zu kleinen Pfarrgarten (aus 1842) 
1847Große Hungersnot in Taben, 
184730 Kinder erhalten 4 Monate lang eine tägliche Suppe aus dem Armenfont der Kirchen
1848Dokumentation (Grundbuch) des ehm. Pfarrhauses durch Haw, Wilhelm
1848Dokumentation (Grundbuch) eines Pfarrhauses im Borgarten
1848Errichtung eines (weiteren?) Gerbereigebäudes und Bau eines Wohngebäudes an der Saar im Mündungsbereich des Müllerbaches
1848Revolution in Taben (?)
1849Cholera-Epidemie im Kreis Saarburg, Auswirkungen auf Taben = nicht signifikant
18491848 14 Verstorbene, 1849 (5) und 1850 (10)  lt. Sterberegister
1850Aufnahme des Terrain für den Bau der Eisenbahnlinie Luxemburg-Trier-Saarbrücken
1850Die preuß. Gemeindeordnung (bezogen auf das Gesetz von 1845) für den preußischen Staat wird eingeführt
1850gilt im Westerwald als Hungerjahr (in der Folge verkauften wg. Fehlender Ernähungsmöglichkeiten einige Westerwälder ihre Kinder); Offen: Auswirkungen auch in Taben
1850Der Innenraum der Kirche wurde neu angestrichen (Anna und Eva Faha von Rodt schenken 20 Rthl zur Deckung der Kosten)
1851Aufnahme eines Darlehn von 500 Taler durch die Gemeinde für den neuerbauten Schulsaal (Mädchenschule)
1851Bauliche Veränderung an dem Querbau (ehem. Pfarrhaus)der Propste: Abbruch des Portals des sogenannten Treppenturms 
1851Erste Sitzung des Tabener Gemeinderates (Gemeindevorsteher: Duer)
1851Gemeinde vertritt gegen der Fiskalbehörde die Auffassung, dass die Fähre in Saarhausen der Gemeinde Taben gehört.
1851In der Gemeinde Taben (+Rodt, +Saarhausen) gibt es 416 Einwohner, in Hamm 96  Einwohner
1851Neufassung der (preuß.) Gemeinheitstheilungs-ordnung 19.5.1851
1851Pfarrer Matthias Wenzel begründet eine Armenstiftung über 30 Reichstaler
1852Projektierung der “Luxemburg-Trier-Saarbrücker Eisenbahn”
1853Aufhebung der preuß. Gemeindeordnung von 1850
1853Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung in der Hirzgewann
1854Die “Pfarrkirche” zahlt lt. Jahresrechnung 1853/54den “Chorsängern” ein Entgelt von insgesamt 4 Thl. für 1853 u. 1854.;  Kirchenchor “Cecilia” wird  gegründet? [fraglich, da bereits 1837 an die Chorsänger ein “salär” gezahlt wird; >> 1854 gilt als Gründungsjahr des Kirchenchores, da 1979 das 125 Bestehen gefeiert wurde]
1854Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung in der Denngewann
1854Kirche kauft Rodtland von Mathias Kartes und Margaretha Gansemer 4 Scheffel und 1 1/2 Scheffel
1855In Freudenburg wird die Kirche aus dem 16. Jahrhundert von Grund auf neu gebaut (Erneute Bauaktivitäten 1899)
1855Preußischer Staat hat  Eigentumsansprüche auf das Fährrecht (Fährbetrieb) in Saarhausen, Gemeinde stimmt dem zu und bittet den bestehenden Pachtvertrag mit Saarhausen  zu belassen
185520 Verstorbene im Jahr 1855! lt. Sterberegister
1855Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung in der Bruch
1855Kirche kauft Rodtland von Johann Dühr und Marg. Klein  3 1/2 Scheffel u
1856Die novellierte preuß. Gemeindeordnung wird per Gesetz eingeführt
1856Kreisverwaltung beschließt die Einrichtung einer Kreis-  Spar- und Darlehnskasse
1856Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung in der Reidenberg
1857Landrat Knebel, der mit einer Tochter von Alff verheiratet war, baut eine Jagdhütte auf Hundscheid, dabei wird ein Stein mit den Wappen des Erzbischofs gefunden.
1857Übersichtskarte der Gemeinde Taben (mit Rodt) aus dem Jahre 1857, Maßstab 1:10.000; „Section A genannt Taben“ und „Section B genannt Kranz“ Section „C genannt Hundschet“, Gemeinde Hamm (Oberhamm)
185720 Verstorbene im Jahr 1857! lt. Sterberegister
1857Verkauf des  Propsteygut/ “Rittergut Taben” (mit Gerberei, Lohmühle…) und nördliche Teile der Hundscheidwaldungen durch Haw`s erblindeten Sohn an seinen Prokuristen Heinrich Alff, Taben
1857erstmalig Erwähnung  des Kirchenchores Cäcilia (beginn der Zählung der Bestandsjahre)
1857erstmalig Erwähnung  des Kirchenchores Cäcilia (beginn der Zählung der Bestandsjahre)
1857Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung in der Kallemmergewann (Kalemergewann) und Wettelsgewann/Wetzelsgewann (weidelsgewann)
1858Alff erhält die Genehmigung eine zweite Lohmühle an der Saar zu errichten
1858Gründung der Bruderschaft “Hl. U. unbeflecktes Herz Maria”
1858Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung in der Hennestgewann (Hintersgewann) und Kühehl (Kühell)
1859 Erwähnung der Lohmühle: Gerbereibesitzer Alff darf 265 Ruten vom Dorf entfernt eine dritte Mühle für Lohe anlegen
1859Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung in der Eltersgewann
1859Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung in der Rodemergewann
1860Alff erhält die Genehmigung eine dritte Lohmühle an der Saar zu errichten
1860Eisenbahnstrecke wird am 20.5.1860 erstmalig befahren ( am 16.5.1860 freigegeben)
1860In Taben gibt es 274 Bewohner, Rodt 153 und Hamm 101
1860Ankauf einer prächtigen Marienstatue aus der Meyerschen Kunstanstalt in München (beim Brand  2 WK. beschädigt)
1860Ankauf einer prächtigen Marienstatue aus der Meyerschen Kunstanstalt in München (beim Brand  2 WK. beschädigt)
1860Pfarrer Wentzel ist Localschulinspektor
1861Kirchenvermögen = 2602 Thlr, 2 Mg 43 ar Wiese, 0 Mg 98 ar Baumland; Gemeindevermögen: 43 Mg Waldungen (Taben), 279 Mg Waldungen (Hamm), 18 Mg Ackerland (Hamm) 0 ar Wiesen, 9 ar Garten, = ar Weiden 
1861Pfarrer N. Theis ist Localschulinspektor
1861Die Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung 
1861Die Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung 
1862Erneuerung/Reparatur der Wasserleitung (Taben) von der Urquelle bis zur Propstey unter Mitfinanzierung von Alff
1862Gemeinde pachtet Fähre für 6 Jahre und 6 Thaler von der Steuerbehörde und verpachtet diese an  Franz Massem Saarhausen
1863Das Grundeigentum von Taben beträgt 5599 Morgen
1863Die Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung
1863Inventar der Kirchengegenstände
1864Die Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung
1864Pfarrer Peter Fassian ist Localschulinspektor
1865Feuer im Gehöferschaftswald bei Saarhausen, verursacht durch Funkenflug aus der Lokomotive
1865HAW schenkt der Pfarrkirche sine omni onere (ohne alle Last) 500 Rthl für eine Stiftung
1865Die Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung (netto 51 Tahler)
1866Die Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung (netto 56 Tahler)
1866Cholera-Epidemie in Orscholz (125 Tote vom 1.8. bis 22.9. = 10%) Auswirkungen auf Taben  nicht signifikant
1866in Taben nur 9 Verstorbene lt. Sterberegister
1866Die Gehöferschaft in Taben-Rodt umfasst ein Areal von 2100 Morgen Niederwald, das in 15 Schläge eingeteilt ist, die Zahl der Interessenten beträgt 100
1866In der Gemeinde Taben (+Rodt, + Saarhausen) gibt es 454  Einwohner, in Hamm 96  Einwohner
1866Pfarrer Fassian ist Localschulinspektor
1867Die Genossen des Gehöferschaftswaldes werden durch die Gemeinheitsteilung entsprechend ihren Anteilen eigenständige Besitzer von Waldparzellen
1867Eisenbahngesellschaft überträgt Wegübergang (54,935km) und Wegübergang (53,172) an Gemeinde Taben-Rodt
1867Eisenbahngesellschaft überträgt Wegübergang (54,935km) und Wegübergang (53,172) an Gemeinde Taben-Rodt
1867Eisenbahngesellschaft überträgt Wegübergang (6,86) und todter Wegübergang (6,99) an die Gemeinde Taben-Rodt
1867Die Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung (Netto 71 Thaler)
1868Die Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung (Netto 125 Thaler)
1868Gehöferschaft beschließt Aufteilung und lässt die Ländereien vermessen
1868Steuerbehörde empfiehlt den Bau einer Pontenbrücke, Gemeinde lehnt den Bau ab
1868Steuerbehörde empfiehlt den Bau einer Pontenbrücke, Gemeinde lehnt den Bau ab
1868Gerbeibesitzer HAW stirbt und vermacht der Kirche 500 Rthl. für Dacharbeiten ???
1868Gerbeibesitzer HAW stirbt und vermacht der Kirche 500 Rthl. für Dacharbeiten ???
1869Gemeinde beschließt einen Weg von Irschels nach Saarhausen zu geplanten Pontenfähre durch die Wegebaupflichtigen zu bauen
1869Die Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung (netto 128 Thaler)
1870Einführung des Dezimalsystems begrenzt das Lohgewicht pro Bund auf 26kg
1870Die Kirche erhält Lohgeld durch Lohgewinnung (netto 187 Thaler)
1870Lt. Wählerverzeichnis zum Abgeordnetenhaus werden in Taben (+Rodt) 455 Personen und Hamm mit 110 Personen aufgeführt
1871Deutsch-Französischer Krieg  wird mit einem deutschen Sieg beendet (Auswirkungen auf Taben unbekannt ???)
1871Pfarrer Fassian wird als Localschulinspektor abgesetzt
1872altes Hirtenhaus in Taben wird versteigert
1872Gemeinde beschießt die Pontenfähre nicht einzurichten und stoppt den Bau des Weges von Irschels zur Fähre, da ohne eine Fähre ein Weg (zur Saar) nutzlos ist.
1873Gehöferschaft Taben erstellt Aufteilungsvertrag
1873Währungsumstellung von Taler, Gulden, Kreuzer und Groschen  auf Mark, Groschen und Pfennig
1873Beginn des Kulturkampfes
1873Beginn des Kulturkampfes
1874Gemeinde pachtet Fähre für 6 Jahre und stellt fest, das die Verpachtung nicht einbringt.
1874Glocke der Kapelle in Rodt läutet zur Begrüßung des zurückgekehrte Pfarrer Föhr
1874Inhaftierung von Pfarrer Föhr wegen gesetzlich unerlaubter Amtshandlungen und schließlich Ausweisung aus der Diözese Trier, in der Kirche wurde das Allerheiligste Entfernt und die Lampe gelöscht.
1875Der (Kreis-]Schulinspektor verfügt den Bau einer 2. Schule; der Gemeinderat beschließt die Einrichtung beantrag aber Staatsbeihilfen
1875Einrichtung einer Bahnstation (sog. alte Station, Haus „Pinter”), 15 Jahre nach Eröffnung der Strecke, 1,2 km nördlich des heutigen Haltepunktes (Bahnhof)
(Eröffnung 15.5.1875, wurde in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts abgerissen)
1875Beschlagnahmekommissar Emmerich (Bürgermeister von Freudenburg) fordert die Herausgabe der Stiftungsgelder der Pfarrei 
1875Emmerich lässt bei Kirchenrechner Dühr pfänden, und will versteigern, schließlich muss er das Geld und die Pfandsachen wieder zurückgeben
1875Erste Wahl des Kirchenvorstands und der Gemeindevertretung nach dem Gesetz vom 1875
1875Gesetz über die Bildung von Kirchenvorständen und einer kirchlichen Gemeindevertretung
1876Abnahme einer Dampfkesselanlage auf der Lohmühle  (Betreiber: Alff)
1876Gerbereibesitzer Alff schenkt der Gemeinde ein Grundstück für den Bau der “Jungenschule”, auf dem 1878 ein neues Schulhaus errichtet wird
1877Hartsteinwerke Düro werden in Saarhausen gegründet
1880Die Sammtgemeinde Taben-Rodt-Hamm beschießt eine Hebamme einzustellen
1880Einweihung des 1879 errichteten Schulhauses (Jungenschule)
1880Einweihung des zweiten Gleises zwischen Dillingen und Konz
1880Landkauf (Ankauf) bei Düro (???)  für zweites Eisenbahn-Gleis
1880Vom Vermögen der (Zivil-) Gemeinde wird das Kirchenvermögen abgespalten und die Baulast und Besoldung der Pfarrei übertragen
1882Beginn mit der Erstellung eines Grundbuches (Dauer der Maßnahme ca. 20 Jahre)
1882Ostflügel wird als Eingangshalle errichtet (Quaderstein an der Nordseite 1882)
1882Die Beschlagnahmung des Pfarrvermögens wird beendet.
1883erster Hochofen in Völklinger Hütte angestochen
1884Die Nutzungsrechte am Fährbetrieb gehen an Franz Massem von Saarhausen über
1884Die Werke Düro haben 180 Beschäftigte
1885Rittergutbesitzer Apolinär Alff, Taben ist als Vertreter des “größeren Grundbesitzes” Mitglied der Kreisständeversammlung des Kreises Saarburg 1885
1885Rückantwort der Eisenbahn an den Landrat bezüglich des Plan von Alff eine Saarbrücke zu bauen
1886Eröffnung der neuen Saarbrücke (L133) und Enthüllung der Gedenktafel am linken Brückenkopf
1886Emmerich verlangt immer wieder Zahlungen von der Pfarrei. Der Kirchenrechner wird mit Executivstrafen belegt.
1887Anlegung der Grundbuchakte (Gemarkung Hamm: Pfarrgemeinde 1887)
1887Kirchenvorstand erhält auf seine Bitte das gepfändete Kirchenarchiv zurück
1887Neue Fenster wurden eingesetzt, die zersprungene Glocke von 1750 wird 1887 von Mabilon umgegossen, das Innere ausgetüncht und bescheiden dekoriert, ein Kreuzweg und zwei Statuen beschafft und der Plan gefasst, einen neuen Hochaltar zu bauen. 
1887Verlegung des Tabener Kram-Marktes (bedingt durch die Verlegung der Kirmes von Himmelfahrt auf den 4.Sonntag n. Ostern)
1887Verlegung des Tabener Kram-Marktes (bedingt durch die Verlegung der Kirmes von Himmelfahrt auf den 4.Sonntag n. Ostern)
1888Abnahme (erneute) einer Dampfkesselanlage (zur Gerbstoffextraktion) auf der Lohmühle  (Betreiber: Alff), (Quelle enthält sehr detaillierte Pläner über die Anordnung der Dampfanlage
1888Erste Unfallanzeige bei der Steinbruchsberufsgenossenschaft 
1888Wasserversorgung: Anschluss der Knabenschule; Anlegung von zwei Fließbrunnen in Rodt 
1888Kirmes (und die Kirmesprozession) wird 1887 von Christi Himmelfahrt auf den 4. Sonntag nach Ostern verlegt und ab 1888 erstmals an diesem neuen Termin gefeiert
1889Öffnung des bisher ungeöffneten Jurakalk-Sarkophags des St. Auctor  durch Bischof Korum (in ein kostbares, mit goldspiralen verziertes Tuch sind Gebeine eingewickelt) 
1889Wurde durch Pfarrer Liell unter dem Altar der Quiriacuskirche ein kulturhistorisch bedeutender Stein-Sarkophag (Hl. Auctor?) gefunden, der unterhalb von dem Behältnis (Sarg)des Hl. Quiriacus in einer Gruft begraben war
1890Erneute vertragliche Regelung zur Aufteilung (1/2, 1/2) der Wassermenge zwischen Gemeinde und Gerbereibesitzer Alff
1890Erneute vertragliche Regelung zur Aufteilung (1/2, 1/2) der Wassermenge zwischen Gemeinde und Gerbereibesitzer Alff
1890Steinbruch Schwellbach wird in Betrieb genommen  (1890-1935)
1890Steinbruch Schwellbach wird in Betrieb genommen  (1890-1935)
1890Steinbruch Wehrberg wird in Betrieb genommen  (1890-1944)
1890Steinbruch Wehrberg wird in Betrieb genommen  (1890-1944)
1890Abbruch des alten Altares und Aufbau eines neuen Hochaltar (verbrennt nach dem 2. WK), konsekr. 20.6.1890 durch Bischof Korum.
1890Abbruch des alten Altares und Aufbau eines neuen Hochaltar (verbrennt nach dem 2. WK), konsekr. 20.6.1890 durch Bischof Korum.
1890Aufrichtung einer neuen Kommunionbank (verbrennt nach dem 2. WK)
1890Die Schreine zu Aufbewahrung der Kästchen mit den Gebeinen des Hl. Quiriacus und des hl. Auctor werden nach dem Vorbild des Marmorsarges von Schreinermeister Mühlenbrock, Trier angefertigt
1890Öffnung des Marmorsarges  des St. Quiriacus durch Professor Dr. Reuhs und Herausnahme eines seidenen, mit Purpurstreifen besetzen Gewandes
1890Öffnung des Sarkophage des St. Quiriacus durch Bischof Korum und Bestimmung der Gebeine (ein vollständiges Skelett) durch Sachverständige
1891Firma Alff errichtet eine Saarbrücke (vernietete Stahlprofilträger) und baut eine Zuwegung; gegen eine Gebühr darf die Brücke von jedermann benutzt werden
1892Gemeindekrankenkasse wird errichtet
1892Phlipp Kaufmann, leiht sich bei der Kirche ein Kapital von 150 Mark zu 5 % Zinsen per Anno
1892Abgabe des alten Sakristei (Tausch) an Gerbereibesitzer Alff und Errichtung einer neuen Sakristei an der entgegengesetzten Seite
1892Abgabe des alten Sakristei (Tausch) an Gerbereibesitzer Alff und Errichtung einer neuen Sakristei an der entgegengesetzten Seite
1893Instandsetzung des zweigeschossigen Propstey-Haupthauses und Veränderungen im Innern
1893Verlegung des Bahnhofs Taben (1,2 km südlicher) an den heutigen Haltepunkt. Ab diesem Datum ist auch die Abfertigung von Gütern und Wagenladungen möglich
1893Anschaffung eines behauenen Taufsteins aus Granit durch Pfarrer Liell für 340 Mark
1893Anschaffung eines behauenen Taufsteins aus Granit durch Pfarrer Liell für 340 Mark
1895Düro muss Kleinbahn an der Haltestelle Taben genehmigen lassen
1895Volkzählung, in Taben, Rodt und Saarhausen wohnen 489 Einwohner
1895Anschaffung eine Vortragkreuzes (wurde 1978 restauriert)
1895Ausmalung der Kirche unter Pfarrer Liell u.a. mit großformatigen Bildern aus dem Leben des Hl. Quiriacus
1895Versuch der Entschlüsselung und Deutung der Inschrift im Webmuster der Dalmatik des hl. Quiriacus. ARC…NIOESE…C…H…FET
1896Auffinden von Glasscherben eines (historisch wertvollen) Fensters hinter dem Seitenaltar durch Pfarrer Liell
1896Verkauf der Grundstücke der Michaelskapelle und der Rodter Kapelle durch die Gemeinde an die Kirchengemeinde
1896Wegfall der kirchlichen Gemeindevertretung
1897Düro hat sein Anschlussgleis (am Bahnhof Taben) seit Mai  fertiggestellt und am 9. Juni 1897 angenommen wird.
1897In der Gemeinde Taben (+Rodt, + Saarhausen) gibt es 457  Einwohner, in Hamm 117  Einwohner
1897Neue Weinberge werden im Serriger Tal angelegt, darunter als Eigentümer: Düro/Saarhausen
1897Anlegung der Grundbuchakte (Gemarkung Taben: Pfarrgemeinde 1897)
1898Es wurde eine Wasserleitung nach der Knabenschule hergestellt. Das Wasser stammte aus einer oberhalb Rodt gelegenen Quelle (damit kann nicht der “Murborn” gemeint sein).
1898Anschaffung eines Baldachin nach farbigen gestickten Bildnissen nach Vorlagen des Pfarrer Liell
1899Hundscheid ist (weitgehend) in den Händen der Familie Alf (220 ha) und Reverchon (180 ha), einzelne Bauern besitzen  noch, kaum nennenswerte, Flächenanteile
1900Anlegung von ausgedehnten Obstbaumplantagen für die Herstellung von Apfelwein und -sekt