Zahlen und Daten
Aktuelle Daten
Laut Gemeindeverzeichnis hatte Taben-Rodt 783 Einwohner (Stand 1. Juni 2025). Davon waren 404 männlich und 379 weiblich.
Quelle: https://www.gemeindeverzeichnis.de/rheinland-pfalz/landkreis-trier-saarburg/taben-rodt
Historische Daten
| (historische) Gemeindestatistik Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Kapitel 3.3, Gemeindeschlüssel: 235.05.131 Mitteilungen des Ortsbürgermeisters | |
| Gemeinde | Taben-Rodt (inkl. Hamm) |
| Bevölkerung 13.9.1950 | 752 Personen |
| Bevölkerung 31.12.1970 | 1058 Personen |
| Bevölkerung 31.12.1990 | 978 Personen |
| Bevölkerung 30.6.2005 | 864 Personen |
| Bevölkerung 2019 | 794 Personen |
| Fläche (2004) | 16,28 km² |
| Bevölkerungsdichte (2004) | 54 Pers./km² |
| Jugendquotient (2004) | 29,8 je 100 |
| Altenquotient (2004) | 48,5 je 100 |
Geschichte der Gemeinde
Historisch gesehen entstand der Ort wahrscheinlich zunächst im Bereich der Kirchstraße / Hauptstraße. Bereits im Jahre 634 wurde „Taben“ in der ältesten erhaltenen Urkunde der Rheinlande, dem Testament des Verduner Diakons Adalgisel Grimo (Grimo-Urkunde) erwähnt.
Unterhalb dieses Siedlungs-Bereichs wurde 768 eine Außenstelle des Kloster St. Maximin gebaut. Ferner befand sich neben dem Gebäude des Klosters die schon 853 erwähnte Kirche des Hl. Quiriakus.
Bereits um das Jahr 1220 besaßen die Mönche des Klosters am „Breinsbach“ im heutigen Rodt eine Mahlmühle.
Ebenfalls 1220 ist bereits ein Hof in Hausen, dem heutigen Wohnplatz Saarhausen erwähnt.
Die beiden Siedlungen Taben (durch die Schenkung Pippin) und Rodt sowie auch das Umland gehörten bis zu der napoleonischen Besetzung dem Kloster St. Maximin als Grundherrn. Gemeinsam gehörten sie zur Pfarrei Taben. Mitte des 19. Jahrhunderts wuchsen sie mehr und mehr zusammen und der Ortsname Taben-Rodt entstand.
weitergehende Informationen
Weitergehende Informationen über die Geschichte finden Sie hier
Vielfältige detailierte Informationen zu Geschichte von Taben-Rodt finden Sie in der Ortschronik und weiten Publikationen über Taben-Rodt.
Ortsteile und Wohnplätze
Der Ortsteil Hamm wurde am 17. März 1974 in die Gemeinde Taben-Rodt eingemeindet. Die Siedlung wird erstmalig 1440 urkundlich im einem Scheffenweistum erwähnt und gehörte zunächst zu Freudenburg und wurde zur Zeit Napoleons selbständig.
Der Wohnplatz Lohmühle entstand erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als die inzwischen im ehemaligen Kloster ansässige Gerberei eine weitere Mühle zum Zerkleinern der Lohe (Eichenrinde) benötigte.
Der Wohnplatz Heidberg entstand erst durch eine Aussiedlung zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
